Banken
Etwa ein Drittel aller rund 330 Banken in der Schweiz haben ihren Hauptsitz in der Limmatstadt selber oder im Kanton Zürich. Neben den grössten Schweizer Banken sind am Finanzplatz Zürich auch viele weitere nationale und internationale Banken anzutreffen. Geboten werden Top-Bankdienstleistungen für Kundinnen und Kunden aus aller Welt.
Überdurchschnittliche Bedeutung des Bankensektors
Der Bankensektor der Schweiz hat im internationalen Vergleich eine überdurchschnittliche Bedeutung. Ende 2009 belief sich die Summe aller Aktiven des Bankensektors insgesamt auf 3582 Mrd. CHF. Nebst den beiden Grossbanken Credit Suisse und UBS gibt es eine Vielzahl von Banken mit unterschiedlichster strategischer Ausrichtung.
Ideale Standortfaktoren für Banken
Verschiedene Standortfaktoren zeichnen die Schweiz bzw. Zürich als ideales Terrain für Banken aus: die Stabilität und Solidität, die hohe Qualität der (Finanz-)Dienstleistungen, die perfekt funktionierende Infrastruktur, die zentrale Lage im Herzen Europas, die vielen hochqualifizierten Arbeitskräfte, die günstigen rechtlichen Rahmenbedingungen, der stabile Schweizer Franken und die effiziente und konsequente Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA). In Zürich haben ein Drittel der rund 330 Banken in der Schweiz ihren Sitz. Hinzu kommen mehr als 300 Bankfilialen, die den Kanton Zürich mit einem dichten Versorgungsnetz überziehen.
Das Bankgeheimnis
Das Schweizer Bankgeheimnis, auch Bankkundengeheimnis genannt, schützt die finanzielle Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger vor unberechtigten Einblicken anderer Privatpersonen oder auch des Staates. Es schützt jedoch keine Kriminellen: dafür sorgen eine Reihe gesetzlicher Grenzen des Bankgeheimnisses. Die Schweiz beteiligt sich an vorderster Front an der Bekämpfung der grenzüberschreitenden Finanzkriminalität.
Schutz der Privatsphäre im Finanzbereich
Banken: grosse Vielfalt lässt kaum Wünsche offen
Als Banken gelten Unternehmen, die hauptsächlich im Finanzbereich tätig sind, Publikumseinlagen entgegennehmen und Kredite vergeben. Die Banken lassen sich – je nach (Kern-)Tätigkeit und Kundschaft – in verschiedene Gruppen einteilen. Die wichtigsten Bankengruppen sind die folgenden: Grossbanken, Kantonalbanken, Handels- und Börsenbanken, Raiffeisenbanken, Regionalbanken, Auslandbanken.